OLYMPIA-Entscheid - Ringen bleibt!

08.09.2013

Ringen hat es geschafft - Tokio wir kommen

OLYMPIA-Entscheid - Ringen bleibt!

Am Sonntag den 08. September 2013 um 17:50 Uhr stand es fest, die IOC Vollversammlung hat bei der 125 Sitzung des internationalen Olympischen Komitees in Buenos Aires (ARG) die Sportart Ringen wieder ins Olympische Programm aufgenommen.

Nach monatelangen ringen und kämpfen um den Erhalt der Sportart Ringen, ist es vor allem dem neu gewählten Präsident Nenad Lalovic (SRB) zu verdanken, der mit seiner Motivation und seinem Einsatz alle Ringer-Nationen der Welt augefordert hat, für eine der ältesten, traditionsreichsten und für uns Ringer der schönsten Sportart gemeinsam zu kämpfen. Und es wurde gekämpft. Mit der Politik, der Wirtschaft und dem Sport gemeinsam hat man den großen Erfolg eingefahren.
Vladimir Putin, Barak Obama, Mahmud Ahmadinedschad und Donald Rumsfeld setzten die größten Akzente der Sportgeschichte im Ringen, aber auch Österreich und Deutschland die gemeinsam mit der Aktion "Rettet das Ringen" viele Fürsprecher im deutschsprachigen Raum gefunden hatten, haben großen Anteil an der Entscheidung. So wurde der Antrag von NR Peter Haubner im österreichischen Parlament einstimmig beschlossen, dass die Sportart Ringen im olympischen Programm bleiben muss und den Beschluss teilte Sportminister Mag. Gerald Klug dem ÖOC, IOC und unserem IOC-Mitglied Dr. Leo Wallner in schriftlicher Form mit. Über Einfluss vom ehemaligen österreichischen Meister und EM-Ringer Karl Reyer konnte die Sportlegende Franz Beckenbauer für den Kampf um Olympia gewonnen werden. Und wer die Historie von Franz Beckenbauer kennt, der weiß, wenn er etwas anpackt dann kommt garantiert der Erfolg. Und er konnte viele Sportgrößen, die Politik und vor allem IOV Vize-Präsident Dr. Thomas Bach überzeugen dass die Sportart Ringen im olympischen Programm bleiben muss.
Dank zu sagen gilt es auch dem Präsidenten des österreichischen Ringsportverbandes Mag. Thomas Reichenauer, der seit Februar fast täglich an vielen Aktionen beteiligt war und vor allem allen österreichischen Ringsportvereinen die viele kleine Aktionen gesetzt haben. Bei Turnieren, Österr. Meisterschaften und über das Internet wurde die Botschaft übermittelt.
ÖRSV-Vize-Präsident Toni Marchl sagte, es war die größte, längste und aufregendsde Länderübergreifende Werbekampagne für die Sportart Ringen die es je gegeben hat, die er in dieser Konstellation aber nicht mehr miterleben möchte.
aus www.ringkampf.at