Ringen - der Sport                    

Ringen ist ein Zweikampfsport mit dem Ziel, den Gegner zu kontrollieren und ihn für mindestens eine Sekunde auf beide Schultern zu drücken. Gelingt das in der Kampfzeit von zwei mal drei Minuten nicht, zählen die erzielten technischen Punkte, die es für verschiedene Aktionen gibt.
 
Zum Ringen braucht man nicht in erster Linie Kraft. Technik, Schnelligkeit, Kondition und Geschicklichkeit sind mindestens ebenso wichtig. Um den Gegner zu kontrollieren gibt es eine große Zahl von verschiedensten Griffen und Techniken. Während beim griechisch-römischen Stil nur Griffe vom Kopf bis zur Hüfte erlaubt sind, können beim Freistil Griffe am ganzen Körper angewandt werden.
 
Beim Ringen ist es verboten, seinen Gegner an den Haaren, Ohren zu ziehen, zu kneifen, zu beißen, zu schlagen, zu würgen sowie Finger und Zehen zu verdrehen. Selbstverständlich sind auch Aktionen verboten, die den Bruch oder die Verrenkung von Knochen und Gelenken verursachen können sowie anderweitig die Gesundheit oder gar das Leben des Gegners gefährden.