Oslo Open

14.02.2009, mit Fotogalerie

Wolfurter Ringer in Norwegen

Oslo Open

3 junge Burschen und 1 Mädchen gingen beim Oslo Open auf die Matten. 

Oslo 14.-15.02.2009
Schon im Jänner wurde ein Turnierbesuch in Oslo fixiert, worauf die Norweger als Gegenzug, zum ersten Mal eine sehr erfolgreiche Abordnung zum Flatz-Turnier geschickt haben.
Die kleine Delegation der Wolfurter reiste über München nach Oslo an, wo sie schon erwartet und per PKW zur Abwaage und anschließend per Bus in die Jugendherberge  gebracht worden sind. Es war alles bestens organisiert, Unterkunft, Essen und der Transfer, einfach an alles haben sie gedacht. Auch für die Rückfahrt am Montag zum Flughafen haben sie gesorgt.
Einfach klasse – nur schade, dass man bei der vielen Arbeit am Abend keine Zeit fand, um sich näher kennen zu lernen.

4 SportlerInnen gingen bei diesem arrivierten FILA Turnier an den Start. Die Umstellung von Freistil auf Greco ist unseren Jungs sofort gelungen, konnten sie doch die erste Runde klar überzeugen. Dann kam aber der Einbruch. Krankheitsbedingte Kraft- und Konditionseinbußen machten sich in den nächsten Runden bemerkbar. Somit verloren sie auch ihre Konzentration und fanden nicht mehr in ihren Rhythmus, da war maximal noch der Sieg in einem Kampfdrittel drinnen. Mit den Platzierungen durften die Ringer zufrieden sein, entsprachen sie doch ihren Leistungen: 3.  Anjin Schedler, 4. Thomas Felder, 8. Nicholas Hächl und 5. Melanie Metzler. Sie haben gesehen, wo sie ihre Schwachpunkte haben und werden diese sicher schnell ausmerzen, denn sie wollen Kämpfe liefern, wie sie sie bei den Senioren zu sehen bekamen. Spitzenkämpfe die jeden begeisterten.

Die vier Begleitpersonen mit ihren jungen Sportlern konnten sich ein Bild machen, wie andere FILA Turniere abgewickelt werden, wie die Unterbringung, Verpflegung und der Transfer sind. Da das Turnier früh genug fertig war, nutzten alle noch die knappe Möglichkeit, um sich wenigsten zwei Museen (Fram-Museum und Nobel Friedenscenter) sowie einen Teil der Stadt anzusehen. Denn mit Bus und Bahn bekommt man von Land und Leuten recht viel mit. Alle waren begeistert und würden sich freuen, im nächsten Jahr mit einer großen Wolfurter Truppe an diesem super Turnier teilzunehmen.

Ein Danke an die Eltern, die ihren Kindern diesen großen Ausflug ermöglicht haben. An die Betreuer, die Urlaubstage geopfert haben und auf eigene Kosten mitgegangen sind. An die Fahrer, die alle von und nach München gebracht haben. Und natürlich auch dem Verein ein Dankeschön, der großzügigerweise die Flug- und Fahrtkosten übernommen hat. 
Diem Gerhard

Oslo Open von Nicholas Hächl:
Am Freitag den 13. ging unser Flug nach Norwegen. Wir fuhren mit einem Vorarlberg-Bus zum Flughafen in München, wo wir eincheckten und kurz darauf auch abflogen. In Oslo angekommen, holte man uns ab und brachte uns direkt zur Abwaage. Geschlafen haben wir in einer Jugendherberge. Am Samstag gingen die Kämpfe los. Jeder von uns hatte harte Kämpfe und alle waren froh, als wir am Sonntag-Vormittag das zweitägige Turnier hinter uns hatten. Nachdem wir unsere Ringersachen in die Jugendherberge gebracht hatten, gingen wir Oslo besichtigen. Am Abend wurden noch die Koffer für den Abflug am nächsten Tag gepackt. Am Montagmorgen brachte man uns mit dem Bus zum Flughafen. In aller Eile checkten wir ein. Doch unser Flug hatte eine Verspätung und wir konnten noch in aller Ruhe etwas essen und unsere letzten norwegischen Münzen ausgeben. Beim Flughafen in München angekommen, erwartete man uns schon und wir wurden nach Hause gebracht.

Oslo Open von Anjin Schedler:
Am Freitag den 13.02. flogen wir von München ab nach Oslo. Nach zwei Stunden kamen wir in Oslo an. Dann fuhr uns ein Mann zur Abwaage. Nach der Abwaage fuhren wir in einem Bus, wo auch andere Nationen mitgefahren sind, zum Haraldsheim. Dort aßen wir noch etwas und dann gingen wir ins Bett. Am Samstag hatte ich drei Kämpfe. Ich gewann denn ersten gegen einen Norweger und gegen den zweiten Norweger verlor ich in der dritten Runde. Im dritten Kampf hatte ich keine Chance gegen den Franzosen. Am Sonntag hatte ich auch noch einen Kampf, welchen ich souverän für mich entscheiden konnte. Am Schluss wurde ich dritter. Nach dem Turnier gingen wir noch in die Stadt, wo wir ein Museum besuchten. Am Montag flogen wir dann wieder nach München, wo man uns schon erwartete. Ich fand das Wochenende sehr toll und will nächstes Jahr wieder gehen.