Jugend Donau Cup in Nendingen

25.06.2011

Wie jedes Jahr fast eine Pflicht für die Schüler, was einige schöne Erfolge brachte.

Jugend Donau Cup in Nendingen
Da dieses Wochenende auch das Beach Wrestling in Mäder war, ging ich dennoch mit einem Mädchen und acht Burschen nach Tuttlingen, wo das Turnier stattfand.
 
Das ehemalige Wieser-Baur-Gedächtnisturnier, das seit drei Jahren Int. Jugend-Donau-Cup heißt, wird auch nicht mehr in Nendingen selber veranstaltet, sondern in Tuttlingen.
Diese Halle ist sehr groß und schön, aber leider fanden wir eine schmutzige Tribüne (die Kurt Fritsche zuerst kehrte, damit wir unsere Sachen ablegen konnten) vor.
 
Das Turnier hatte ein tolles Niveau. Mit ca. 200 Startern aus 25 Vereinen und 4 Nationen (AT, ITA, CH, D) war es gut besetzt.
 
Zu den einzelnen Leistungen:
 
Michael Stöckeler konnte in seiner Gewichtsklasse trotz Biss-Attacken im zweiten Kampf gegen den Ringer aus Freiamt/CH die Gewichtsklasse für sich entscheiden.
Solche Unsportlichkeiten sollten eigentlich mit Disqualifikation geahndet werden.
 
Überrascht hat mich Jonas Ritter, der mit Alex Fritsche und Benni Braun in der 31-kg-Klasse den tollen vierten Platz hinter Benni und Alex (die zweit und dritt wurden) erkämpfte.

Benni musste sich erst im Finale geschlagen geben. Alex durfte sich mit Jonas den Dritten und Vierten ausmachen.
 
Bei Simone muss noch an der Abwehr gearbeitet werden. Sie gibt die Punkte zu schnell ab. 
 
Was bei den meisten fehlt ist die Härte, sie müssen etwas aggressiver (aber sportlich fair) an den Gegner rangehen.
 
Lukas Bernhard musste sich erstmals eine Gewichtsklasse höher in die 34-kg-Klasse behaupten, was ihm nicht schlecht gelang. Er verlor zwar den dritten Kampf, konnte sich aber im Halbfinale wieder zurückkämpfen und durch diesen Sieg stand er im Finale. Hier musste er sich mit dem zweiten Platz begnügen, dennoch eine gute Leistung.
 
Sebastian Fritsche konnte leider nur einen Kampf gewinnen. Aber man muss hier sagen, mit dieser Leistung/Motivation kann man keinen Kampf und schon gar nicht ein Turnier gewinnen, schade. Hier hat er noch Handlungsbedarf.
 
Dominic Wild konnte hier nur Erfahrung sammeln, diese Gegner waren einfach überlegen.
 
Oliver Stampfer kämpfte in einer (höheren) Gewichtsklasse, in der er normalerweise nicht ist, bemühte sich und kämpfte gut mit, musste aber die Klasse seiner Gegner anerkennen.

Bei der Mannschaftswertung aller Altersklassen belegten wir den zehnten Platz, damit darf man durchaus zufrieden sein.
Gratulation an die Mannschaft.
 
Da ich der einzige Betreuer war und auf vier Matten gerungen wurde, möchte ich mich für die tolle Unterstützung der Sportler und Eltern beim Betreuen bedanken. Natürlich auch bei Wiff fürs Fahren.
 
Was mir persönlich bei diesem Turnier nicht gefallen hat ist, dass bei 200 Startern vier oder fünf Freundschaftkämpfe zwischendurch gemacht wurden. Und das nach sechs Stunden (ca. 16:00 Uhr) die erste von vier Matten abgebaut wurde, eine halbe Stunde später die zweite. Hier wurde die Veranstaltung unnötig in die Länge gezogen. Ohne Frage hätte alles eine Stunde früher fertig sein können, wäre es nicht auf diese Art verzögert worden.

Ansonsten ein gutes Turnier, der Veranstalter bemühte sich trotz anfänglicher Computerprobleme in der ersten halben Stunde.
 
Willi Vonach

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