Neue Regeln des Ringens

13.01.2012

Aufgrund der Olympischen Wettkämpfe in London sind einige Regeln fürs Jahr 2012 verändert worden!

Neue Regeln des Ringens
Griechisch-Römisch:
1.     Die Ringer fangen jede Runde in einer „Brust zur Brust” Position an. Das bedeutet, dass beide Sportler den Arm und den Rumpf des Gegners fixieren. Auf den Pfiff vom Schiedsrichter beginnt der Kampf. In der ersten Runde darf der rote Ringer die Seite auswählen (rechts bzw. links), in der zweiten Runde wird die Seite vom blauen Ringer gewählt. In der Bodenlage muss der Obermann seine Hände auf die Schulterblätter des Gegners legen. Der Schiedsrichter muss den dauernden Körperkontakt durch den ganzen Kampf einfordern.
2.     In jeder Runde wird 90 Sekunden ausgerungen. Falls der Stand des Kampfes 0:0 ist, geht einer in die Parterlage. Wenn einer Punkte machen kann, geht der Kampf im Stand weiter. Das Ziel ist in diesem Fall die Zurückdrängung des passiven Ringens in den letzten 30 Sekunden.
Freistil:
1.     Falls der Stand der Runde 0:0 ist, wird der Clinch mit Kugeln ausgelost. Ab 2012 gibt es aber 4 Kugeln im Sack (2 rote bzw. 2 blaue Kugeln). So will der FILA mehr Druck setzen, damit die Sportler aktiver ringen sollen.
János Vadas